Functional-Training ist längst mehr als ein Hype. Für viele Fitnessstudios gehört der Bereich heute zur Grundausstattung und das aus gutem Grund: Er vereint Vielseitigkeit, Effizienz und hohe Trainingsmotivation. Doch wie richtet man eine professionelle Functional-Area ein, die Kund*innen begeistert und gleichzeitig wirtschaftlich tragfähig ist?
Mehr als nur ein Trend: Warum Functional-Training überzeugt
Functional Training setzt auf natürliche Bewegungsmuster und trainiert mehrere Muskelgruppen gleichzeitig. Das macht es sowohl für Einsteiger*innen als auch für Leistungssportler*innen besonders effektiv. Und da das Training Gruppen stattfindet, sorgt es zudem für soziale Dynamik und eine hohe Trainingsbindung. Kein Wunder also, dass immer mehr Studios eigene Zonen dafür integrieren.
Planung: Fläche, Zielgruppe, Konzept
Bevor die ersten Hanteln und Kettlebells von Athletic Performance und anderen Marken angeschafft werden, gilt es, ein klares Konzept zu entwickeln:
- Welche Zielgruppe soll angesprochen werden, Reha, Leistungssport, Gruppenfitness?
- Wie viel Fläche steht zur Verfügung? Schon ab ca. 40 m² lassen sich effektive Zonen einrichten.
- Wird mit offenen Trainingszeiten oder festen Kursen gearbeitet?
Wichtig ist, die Zone nicht als „Nebenschauplatz“ zu behandeln, sondern sie architektonisch und inhaltlich sichtbar zu machen, denn das steigert die Nutzung und den wahrgenommenen Mehrwert.
Equipment: Vielseitig, robust, platzsparend
Das Herzstück einer gelungenen Functional-Area ist das Equipment. Besonders gefragt sind:
- Freistehende oder wandmontierte Rigs
- Gewichtsschlitten, Battle Ropes, Slam Balls
- Kugelhanteln, Medizinbälle, Plyoboxen
- Widerstandsbänder und Kurzhanteln
Robustheit und Modularität stehen dabei im Vordergrund. Fitnessgeräte-Anbieter wie Best Buy Fitness helfen bei der Einrichtung und bieten außerdem eine große Auswahl an Top-Marken für langlebige Lösungen.
Atmosphäre: Licht, Farbe, Material
Wer funktionelles Training anbietet, muss auch funktionell gestalten. Rutschfeste Böden, akustisch angenehme Materialien und visuelle Zonierung schaffen Sicherheit und Fokus. Farblich darf es ruhig mutiger zugehen: Leuchtstreifen oder kontrastreiche Wände erzeugen Dynamik und Struktur.
Wirtschaftlich denken: Was kostet eine Functional-Zone?
Je nach Ausstattung und Größe bewegen sich die Investitionen zwischen 5.000 und 25.000 €. Doch richtig umgesetzt, amortisiert sich dieser Bereich schnell: Durch Gruppenkurse, Personal Training und eine höhere Flächenauslastung wird zusätzlicher Umsatz generiert.
Kleine Fläche, große Wirkung
Eine gut geplante Functional-Training-Zone kann das Alleinstellungsmerkmal eines Studios werden und außerdem neue Zielgruppen ansprechen. Wer auf Vielseitigkeit, Qualität und clevere Raumnutzung achtet, schafft einen Bereich, der nicht nur sportlich überzeugt, sondern der sich auch wirtschaftlich lohnt.